ensa Erste-Hilfe-Gespräche über selbstverletzendes Verhalten ohne Suizidabsicht

Rund 17% der Jugendlichen, 13% der jungen Erwachsenen und 5% der älteren Erwachsenen zeigen mindestens einmal im Leben selbstverletzendes Verhalten. Um das 15. und 16. Lebensjahr kommt selbstverletzendes Verhalten ohne Suizidabsicht am häufigsten vor und ab dem 17. Lebensjahr klingt es wieder ab. Deshalb ist es umso wichtiger, selbstverletzendes Verhalten ohne Suizidabsicht bei Jugendlichen zu erkennen und Erste-Hilfe-Massnahmen treffen zu können. Betroffene unternehmen grosse Anstrengungen, ihre Verletzungen zu verbergen. Das erschwert es dem Umfeld, die Anzeichen zu erkennen. Aus Scham lassen sie oft ihre Verletzungen nicht behandeln, weshalb sich der Heilungsprozess verzögert und sich die Gefahr von Infektionen und weiteren Schädigungen erhöht. Betroffene scheuen sich, darüber zu reden und werden vielfach von Schuldgefühlen geplagt. Auch Nahestehende sind häufig unsicher, wie sie ihre Beobachtungen und Befürchtungen zu selbstverletzendem Verhalten ohne Suizidabsicht zur Sprache bringen können. Sie lernen, wie Sie Menschen bei selbstverletzenden Verhalten ohne Suizidabsicht beistehen können, bis professionelle Unterstützung übernimmt.
Daten

Samstag, 23. November 2024

Zeiten

08.00 bis 12.30 Uhr

Dauer

4,5 Stunden

Kosten

CHF 150.00 inkl. Lehrmittel und Zertifikat

Für Teilnehmende, die im Kanton Thurgau wohnen, übernimmt der Kanton die Hälfte der Kurskosten.

Inhalte

In diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie Menschen in ihrem persönlichen Umfeld mit selbstverletzendem Verhalten beistehen können.

Ziele
  • Sensibilisierung und Wissen für das Thema psychische Gesundheit
  • Üben von Gesprächen über die psychische Gesundheit, insbesondere über selbstverletzendes Verhalten.
  • Unterstützungs- und Hilfsangebote im Thurgau
Zielgruppe

Eltern, Lehrpersonen, Schulsozialarbeitende, Lehrmeister und interessierte Personen, die mit Jugendlichen arbeiten


Kursleitung

Bianca Indino, ensa-Instruktorin, Sozialarbeiterin BSc

Dozentinnen/Dozenten

Bianca Indino, ensa-Instruktorin, Sozialarbeiterin BSc