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Freiwilliges Engagement im Besuchs- und Begleitdienst

Freiwilligenarbeit ist nie einseitig, sondern bedeutet immer geben und nehmen.

Sie möchten einem einsamen betagten Mitmenschen in Ihrer Region Zeit schenken für Gespräche, Spaziergänge, kleine Ausflüge, vorlesen, Kaffee trinken, gemeinsames Einkaufen oder um zusammen Gesellschaftsspiele zu spielen.

Sie sind geduldig, humorvoll, einfühlsam, verschwiegen und belastbar und möchten sich freiwillig engagieren.

Wir unterstützen und begleiten Sie in Ihrer Aufgabe mit persönlichem Erfahrungsaustausch und interessanten Weiterbildungen.

Wir freuen uns auf Sie!

Fragen und Antworten

Welche Aktivitäten sind im Besuchs- und Begleitdienst möglich?

Welche Aktivitäten sind im Besuchs- und Begleitdienst möglich?

Der betagte, einsame Mitmensch wünscht sich eine freiwillige Besucherin oder einen freiwilligen Besucher, der

  • in regelmässigen Abständen Zeit für sie/ihn hat
  • mit ihr/ihm Gespräche führt
  • mit ihr/ihm Spaziergänge unternimmt
  • mit ihr/ihm kleine Ausflüge macht
  • ihr/ihm aus einem Buch vorliest
  • mit ihr/ihm Kaffee trinkt
  • sie/ihn zum Einkaufen begleitet
  • mit ihr/ihm zusammen Gesellschaftsspiele spielt
  • mit ihr/ihm zusammen eine Veranstaltung besucht
  • mit ihr/ihm zusammen die gemeinsame Zeit gestaltet
Welche Leistungen werden nicht erbracht?
  • Haushaltarbeiten
  • Gartenarbeiten
  • alleine Kochen
  • alleine Einkaufen
  • pflegerische und therapeutische Tätigkeiten
  • Ferienbegleitung
  • Sterbebegleitung
Wie entsteht ein Besuchstandem?

Wenn ein einsamer, betagter Mitmensch regelmässig besucht werden möchten, melden er oder seine Angehörigen sich für eine unverbindliche Beratung bei der Leitung des Besuchs- und Begleitdienstes.

Wenn danach der Einsatz einer freiwilligen Besucherin, eines freiwilligen Besuchers gewünscht wird, suchen wir Sie als freiwillige Besucherin, als freiwilligen Besucher.

Beim Erstkontakt beim Kunden zu Hause begleitet eine Ansprechsperson vom Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Thurgau Sie als freiwillige Besucherin, als freiwilligen Besucher und gemeinsam wird besprochen, ob das «Besuchstandem» passend sein könnte.

In gegenseitigem Einverständnis werden die Besuchszeiten vereinbart.

Im weiteren Verlauf ist die Leitung des Besuchs- und Begleitdienstes Ansprechsperson für die Kunden sowie auch für Sie, freiwillige Besucherin oder freiwilliger Besucher und steht bei Fragen oder Anliegen gerne zur Verfügung.

Grundsätzlich besteht beiderseits kein Anspruch auf eine Vermittlung.

Was können Sie von unseren freiwilligen Besucherinnen, unseren freiwilligen Besucher erwarten?

Die freiwilligen Besucherinnen und Besucher vom Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Thurgau sind:

  • geduldig
  • humorvoll
  • einfühlsam
  • verschwiegen
  • belastbar
  • zuverlässig

Sie engagieren sich ohne Entgelt und auf freiwilliger Basis, bilden sich regelmässig weiter und stehen in regelmässigem Austausch mit der Leitung des Besuchs- und Begleitdienstes.

Was ist Freiwilligenarbeit?

Die freiwilligen Besucherinnen, die freiwilligen Besucher engagieren sich aus freiem Willen und unentgeltlich und handeln im Sinne der sieben Rotkreuz Grundsätze:

  • Menschlichkeit
  • Unparteilichkeit
  • Neutralität
  • Unabhängigkeit
  • Freiwilligkeit
  • Einheit
  • Universalität

Im Zentrum steht immer der  Einsatz für mehr Menschlichkeit und das Bemühen, menschliches Leiden nach Möglichkeit zu lindern und zu verhüten.

Wie anerkennt das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Thurgau das freiwillige Engagement?

Die Anerkennung der Freiwilligenarbeit ist dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Thurgau ein wichtiges Anliegen. Das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Thurgau setzt sich für die öffentliche Anerkennung von freiwilligem Engagement ein und begleitet die einzelnen Freiwilligen in ihrem Engagement.

Das freiwillige Engagement wird wertgeschätzt und verdankt.

Die freiwillig Engagierten haben die Möglichkeit kostenlose auserwählte Weiterbildungen.

Auf Wunsch stellt das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Thurgau den freiwillig Engagierten einen Sozialzeitausweis aus.

Die freiwillig geleisteten Stunden werden im Jahresbericht vom Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Thurgau ausgewiesen.

Wieviel kostet der Besuchs- und Begleitdienst?

Grundsätzlich ist die Dienstleistung kostenlos. Die An- und Rückreisekosten zum Einsatzort der freiwilligen Besucherin, des freiwilligen Besuchers übernimmt das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Thurgau gemäss dem Spesenreglement.

Fallen während den Besuchsstunden Kosten an, bspw. gemeinsames Kaffeetrinken im Restaurant, Eintritte für Veranstaltungen, Ausstellungen, Materialkosten zum Basteln etc., so werden diese vom Kunde gleichentags und bar der freiwilligen Besucherin, dem freiwilligen Besucher ausbezahlt.

Werden gemeinsame Fahrten unternommen, so begleicht der Kunde auch das ÖV-Ticket der freiwilligen Besucherin, des freiwilligen Besuchers. Für Fahrtkosten mit dem Auto empfehlen wir, der freiwilligen Besucherin, dem freiwilligen Besucher CHF 0.70 pro Kilometer zu bezahlen.

Wie häufig erfolgen die Besuche?

Im Besuchs- und Begleitdienst sind in der Regel wöchentliche oder vierzehntägliche Einsätze von zwei bis drei Stunden üblich.

Die Besuche finden werktags zwischen 07.00 – 20.00 Uhr statt.

Besuche am Wochenende müssen abgesprochen werden.

Auch unregelmässig stattindende punktuelle Einsätze nach Bedarf sind möglich.

Sind die Freiwilligen während ihres Einsatzes versichert?

Grundsätzlich sind Personen- und Sachschäden, welche Personen während ihrer Tätigkeit im Auftrag des SRK erleiden oder verursachen, versichert. 

  • Deckung gilt während des Einsatzes und auf dem direkten Weg des Freiwilligen zum Einsatzort und zurück. 
  • Kein Versicherungsschutz besteht während des Unterbruchs der vereinbarten Tätigkeit für die Erledigung privater Geschäfte. 

Es besteht eine Dienstfahrten-Motorfahrzeugversicherung, eine Zusatz-Unfallversicherung für Freiwillige (ausserhalb KVG/UVG) sowie eine Betriebshaftpflichtversicherung für Freiwillige.

Der Versicherungsschutz ist subsidiär, das heisst es wird fallbezogen abgeklärt, wer für den Schaden aufkommen muss. Die Freiwilligen müssen über eine obligatorische Kranken- und Unfallversicherung (oder bei Nichterwerbstätigkeit über eine entsprechende private Unfallversicherung) und eine Privathaftpflichtversicherung verfügen.