Konflikte bearbeiten – Sozialkompetenz stärken

Chili-Konfliktprävention – Business-Angebote

Konflikte gehören zum Leben. Wo immer Menschen zusammenkommen, kann es Verständigungsprobleme und Missverständnisse geben. Streitereien, Ausgrenzung und Gewalt können die Folge davon sein. In einer Firma oder einer Institution kann es dadurch zu unnötigen Reibungsverlusten kommen.

Die massgeschneiderten Angebote von «chili» vermitteln Kommunikationsregeln und zeigen wie Gewalt und Mobbing verhindert werden können. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung – chili gibt es seit 1999.

Fragen und Antworten

Was ist chili?

chili ist ein seit 1999 bestehendes Angebot vom Schweizerischen Roten Kreuz  zur Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention. Die Teilnehmenden lernen offen, kreativ und konstruktiv mit Konflikten umzugehen. chili fördert und stärkt die kommunikativen und sozialen Kompetenzen und leistet so einen aktiven Beitrag zur sozialen Integration. chili hilft auch bei Mobbing. Ebenfalls bietet chili auch Trainings für einen sicheren Umgang mit neuen Medien (Facebook, Instagram, What's up) an.

Warum heisst chili?

Konflikte können, wie eine chili-Schote, eine unterschiedliche Schärfe aufweisen. Leicht dosiert durchaus würzig, zu viel des Guten jedoch ungeniessbar und verbunden mit roten Köpfen!

Wann, wo und wie wurde chili entwickelt?

Die Dienstleistung chili wurde 1999 im Rahmen eines Nachdiplomstudiums in Mediation entwickelt. Unter dem Namen «chili – das heisse Konflikttraining für coole Köpfe» folgten im Jahr 2000 erste Kurse an Schulen und in Jugendverbänden. 2014 wurden die konzeptuellen Grundlagen von chili überarbeitet und angepasst und mit dem Angebot chili Intervention erweitert. Mittlerweile wird chili als national bedeutsame Dienstleistung in 13 Deutschschweizer Rotkreuz-Kantonalverbänden sowie im Tessin angeboten.

Was sind die Ziele von chili?

Globalziele chili Prävention:

  • Sensibilisierung für einen offenen, konstruktiven Umgang mit Konflikten
  • Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten in Konflikt- und Streitsituationen
  • Förderung von Gemeinschaft und Stärkung  im Team

Globalziel chili Intervention:

  • Gesamtsysteme werden befähigt, wieder auf eine konstruktive Art und Weise zu kommunizieren damit bestehende Probleme gelöst werden können.
Auf welcher Werthaltung und welchem Menschenbild basieren die chili-Angebote?

Die Rotkreuzbewegung verfügt über eine langjährige und vielfältige Tradition im Bereich Bildung, Gesundheitsförderung und Friedensarbeit. Im Zentrum steht stets ein Menschenbild, das davon ausgeht, dass sich Menschen (weiter-)entwickeln wollen und können. chili will Menschen unterstützen, Konflikte und Spannungen als Chance zu sehen. Mit Hilfe einer wertschätzenden, allparteilichen und empathischen Grundhaltung sollen diese zudem befähigt werden, Konflikte mutig, fair und kompetent anzupacken. Oder eben: «Stark im Konflikt» zu sein, wie der Subclaim lautet. Um dies zu erreichen, beachten die Fachpersonen die zentralen Prinzipien der Gesundheitsförderung, sowohl im Bereich der Prävention wie auch im Bereich der Intervention.

Auf welchen methodischen Ansätzen basiert chili?

Bei chili handelt es sich um einen Arbeits- und Methodenpool, der massgeschneidert auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen angewendet werden kann. Die Begrifflichkeiten und Definitionen, auf die sich chili in seinen Werthaltungen, im Menschenbild sowie in der methodischen Ausrichtung in den Konzepten abstützt, entstammen zu grossen Teilen der Humanistischen Psychologie, der Lern- und Motivationspsychologie sowie der Erlebnispädagogik. Leben und Lernen werden als ganzheitliche Prozesse, die den Menschen in seiner Gesamtheit und in seinen sozialen Bezügen sehen, verstanden. 

Sind die chili-Angebote wirksam?

Bereits 2003 attestierte ein von der Gesellschaft für Kommunikation und Entwicklung verfasster Evaluationsbericht (Wien, Helmut Hartmeyer) dem chili-Angebot hohe Qualität und eine präventive Wirkung. Im Jahr 2012 wurden die chili-Angebote einer umfassenden wissenschaftlichen Evaluation unterzogen (Fachhochschule Nordwestschweiz). Im Schlussbericht bewertet das Forschungsteam die chili-Angebote als positiv, sowohl hinsichtlich Konzept wie auch der Durchführung.

Wer sind die chili-Fachpersonen?

chili-Fachpersonen verfügen grundsätzlich über hohe Sozialkompetenzen und gute Beziehungsfähigkeiten. Neben der praktischen Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen von Kindern und Jugendlichen verfügen die Fachpersonen über eine abgeschlossene Ausbildung in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:

  • Pädagogik
  • Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziokulturelle Animation
  • Kinder- und Jugendpsychologie
  • Mediation (für chili Intervention wird zwingend eine Ausbildung in Mediation vorausgesetzt)

Haben Sie weitere Fragen – wir informieren und beraten Sie gerne!